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Notwendig: Eigenkontrolliertes Labor

Wissenschaftliches Gutachten - Prof. Dr. med. Monika Barthels - Bremen, den 24.01.03

Auf Veranlassung des Berufsverbandes der deutschen Hämostaseologen, vertreten durch Herrn Dr. med H. Pollmann, Loerstr. 19, 48143 Münster und Herrn Dr. med W. Mondorf vom 05.11.02, wird ein wissenschaftliches Gutachten erstellt zu folgenden Fragen:
Ø Notwendigkeit eines eigenkontrollierten Gerinnungslabors ( OIII ) für die Arbeit eines klinisch tätigen Hämostaseologen
Ø Welche Laborparameter sollten in einem Gerinnungslabor durchgeführt werden.
Ø Auch die Notwendigkeit einer Zertifizierung oder Akkreditierung soll in dem Gutachten berücksichtigt werden.

1. Allgemeine Voraussetzungen und Definitionen
Die Hämostaseologie, d.h. die Lehre vom Gleichgewicht der Blutstillung (Marx 1953), ein auf den deutschsprachigen Raum begrenzter Begriff, beinhaltet nach unserem heutigen Verständnis auch die Lehre von ihren Störungen und den daraus resultierenden Erkrankungen sowie deren Diagnostik und Therapie (Barthels u. v.Depka: Das Gerinnungskompendium, Thieme Verlag 2002). Im Laufe der letzten dreissig Jahre hat sich die Bezeichnung
Hämostaseologe für ärztliche Spezialisten eingebürgert, die schwerpunktmäßig Patienten mit angeborenen oder erworbenen Blutungsleiden oder mit angeborenen oder erworbenen Thrombophilien betreuen.

ERSTE SEITE DES 12-SEITIGEN GUTACHTENS VON FRAU PROFESSOR DR. MED. MONIKA BARTHELS.

Das Gutachten liegt dem Berufsverband vor und kann über ihn bezogen werden.